Unter E-Learning (engl.: electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“, wörtlich: „elektronisches Lernen“), auch als E-Lernen (E-Didaktik) bezeichnet, werden alle Formen von Lernen verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen.
Seit Ende der 1990er Jahre erfuhr das E-Learning durch die Verbreitung des Internets einen starken Aufschwung. Der Begriff „E-Learning“ hat sich seit Mitte der 1990er Jahre etabliert.
Das klingt alles doch sehr nach "Fachlatein", aber die eigentliche Aussage ist richtig, eine gute Mischung zwischen Präsenz- und medialem Unterricht, bringt auch hier die besten Ergebnisse.
Blended Learning, für educon der richte Weg…
Wenn die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit denen von E-Learning verknüpft werden, dann spricht man von Blended Learning (integriertes Lernen). Blended Learning verbindet dabei beide Lernformen in einem gemeinsamen Lehr- und Lernkonzept. Blended Learning sollte insbesondere dann eingesetzt werden, wenn neben reiner Wissensvermittlung auch die praktische Umsetzung trainiert werden soll.

Die Rolle des Tutors (Trainers) beim E-Learning
Mittlerweile ist unbestritten, dass der Erfolg von E-Learning durch den Einsatz von Tutoren verbessert wird. Wir qualifizieren uns zunehmend zu Tele-Tutoren weiter, um Lernen über eine Vielzahl weiterer Medien zu ermöglichen.
Drei unterschiedliche Anforderungsprofile:
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educon als "Tele-Tutor", der die Lernenden online mithilfe verschiedener Werkzeuge – wie z.B. mittels Foren, eines virtuellen Klassenzimmers oder Chats – betreut. |
| 2. |
educon als "Online-Trainer", um konzeptionell einzelne Online-Lernangebote zu erstellen. |
| 3. |
educon als "E-Learning-Manager", verantwortlich für die Einführung und Umsetzung von E-Learning-Programmen in Unternehmen. |
Die Betreuung von Lernenden durch Tutoren ist in allen Fällen für den Erfolg von
E-Learning ganz entscheidend.
Für die Entwicklung von "eLearning-Konzepten" sind folgende Kriterien von grosser Wichtigkeit, unabhängig davon, für welche spezifische Art des E-Learnings man sich entscheidet oder welche Mischform man wählt:
Inhalt/Korrektheit
- Tiefe, Schwierigkeitsgrad, Aktualität, Umfang, Komplexität sind angemessen
- Praxisbezug (Inhalte entsprechen aktuellem Kenntnisstand)
- Fehlerfreiheit (keine inhaltlichen oder fachlichen Fehler)
Didaktische Gestaltung
- Wird das Vorwissen beachtet (Einstiegstest)?
- Werden Lerninhalte darauf abgestimmt?
- Gibt es Hilfen und Rückmeldungen?
- Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Lernenden (Kommunikation,
Kooperation und Kollaboration) und Begleitung durch Tutoren?
- Möglichkeit zu Selbstbestimmung (Lehrstoff, Aufgaben,
Aufgabenschwierigkeit u.s.w.)?
- Lernwirksamkeitskontrolle (Werden Lernergebnisse gemessen)?
Usability (Benutzbarkeit)
- Selbstbeschreibungsfähigkeit: Ist das Produkt einfach zu benutzen bzw. selbstbeschreibend?
- Benutzerfreundlichkeit: Entsprechen Funktionsumfang und Leistungsfähigkeit des Produkts dem neusten Stand der Technik?
- Benutzerführung, Navigationsstruktur, Navigationsmöglichkeiten (Ist stets erkennbar, wo man sich im Programm befindet, wie man dorthin gelangt
ist und welche weiteren Alternativen man hat)?
- Sind Orientierungs- und Navigationselemente klar in ihren Funktionen
erkennbar?
- Orientierung: Ist vor Lernbeginn der persönliche Nutzen für den
Lernaufwand abzuschätzen?
- Interaktionsfeedback: Gibt es Rückmeldungen über Interaktion?
Mediendesign
- Ist das Produkt ästhetisch attraktiv, einheitlich und funktional gestaltet?
- Unterstützt das Design die Interaktion zwischen Benutzer und Produkt?
- Sind Medienelemente wie Text, Bild, Audio, Video, farbliche Gestaltung
usw. angemessen eingesetzt?
- Werden verständliche, der Zielgruppe bekannte Metaphern und Symbole eingesetzt?
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